Wind & Wolken Sangha
eine Zen-Gemeinschaft in Schleswig-Holstein
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Oct 2016

Sammlung

Während unserer Ango-Periode beschäftigen wir uns seit einigen Wochen mit den „Sieben Faktoren des Erwachens“.

Sie werden gehalten von den Elementen „Achtsamkeit“ und „Sammlung“, die als sechster Faktor vor „Gleichmut“ gelistet ist.
Wie übe ich?
Was tut?
Wer ist ich?
Wohin kehren wir zurück, wenn wir einmal abgeschweift sind?

Es wäre zu schmal, „Sammlung“ als Konzentration zu bezeichnen. Es ist vielmehr eine Einspitzigkeit des Geistes, die gleichzeitig auf einer wichtigen Grundlage beruht. Diese besteht in unserer Praxis aus dem Bodhisattva-Gelöbnis. Ohne diese ist es eine bloße Denkübung, die auch für unlautere Zwecke verwendet werden könnte. Obschon kein Ziel, kein Weg, kein Erlangen – unsere Ausrichtung ist entscheidend.
Es ist eine Intention, die bewirkt, dass wir langsam näher zusammenrücken: mit uns selbst und anderen. Bis das, was wir Dukkha nennen, immer weniger bewohnbaren Raum findet. Innen wie außen.


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Vortrag in Hamburg

Im Rahmen der Hospizwoche im Tibetischen Zentrum in Hamburg, das nächstes Jahr vierzig Jahre alt wird, sprach Juen über gemeinsame Elemente der Hospizarbeit und der Grundlagen unserer Praxis. Anschließend folgte eine rege Diskussion. Vielen Dank für die Herausforderung!

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Eins

Tag der Einheit

Montagmorgen
sieben Bodhisattvas
regungslos
zwischen Kastenienplops
Laubwirbeln
Erntestaub
hinein
zusammen
in den 
noch dunklen Tag


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