Wind & Wolken Sangha
eine Zen-Gemeinschaft in Schleswig-Holstein
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Auf ein Neues !

Im Rahmen einer leisen Neujahresfeier haben wir uns auch, wie immer, an unser vergangenes Sanghajahr erinnert - als Anerkennung, Ermutigung und Abschluss.
Es ist gut, dass manches selbstverständlich ist. Es ist gut, dass wir nicht wöchentlich darüber nachdenken, ob wir uns zum Zazen treffen sollen oder nicht. Wenn Donnerstag ist, sitzen wir. Wenn Freitag ist, sitzen wir. Wenn Sanghatag ist, sitzen wir mit - so oft als möglich.
Es ist aber auch hilfreich, gelegentlich die eigene Anstrengung zu würdigen, sich zum Beispiel auch an kalten und stürmischen Wintertagen nochmals auf die Reise zu begeben oder nach einem anstrengenden Arbeitstag.
Auch das letzte Jahr war geprägt von einer konstanten Teilnehmerzahl sowohl an unseren beiden wöchentlichen Terminen als auch an den insgesamt zehn Sanghatagen. Wir haben uns unterhalten über „Alter,Krankheit, Tod“, über Ryokan, über Dogens Kapitel „Gabyo“ und, zu Rohatsu, „Fukanzazengi“. Wir haben über „Verwandlung“ im Rahmen des Frühlings-Sesshin gesprochen und begonnen, uns ab Herbst mit dem Satipatthana-Sutra zu beschäftigen.

Kazuaki Tanahashi Sensei kam uns, wie schon seit vielen Jahren, zwei Mal für jeweils eine Woche besuchen. Im August konnten wir eine Woche lang Alan Senauke Sensei hier begrüßen, der unter anderem die vielen Gelegenheiten zum Austausch mit der Sangha sehr genossen hat.
Um Buddhas Geburtstag herum erhielten wir Besuch von Doko Waskönig Roshi, die, ausgehend von Dogens berühmter Passage im Genjokoan „Das Selbst studieren ist das Selbst vergessen“ einen sehr schönen Vortrag hielt.
Wir hatten eine denkwürdige Gartenaktion im Johanniskloster und alle haben tatkräftig den Umzug in unsere neuen Räume beschleunigt. Viele haben uns bei der Bewirtung unserer Gäste unterstützt. Wir haben unsere Rezitation erweitert, das Heft weiter verbessert und Oryoki im Zendo geübt.
Als Sangha haben wir uns vergrößert!
Wir haben uns um Freundlichkeit einander gegenüber bemüht und voneinander gelernt. Wir sind wieder ein wenig mehr zusammengewachsen. Das ist nur möglich, weil jeder von uns seine Arbeit tut.
Auf dem Kissen, im Zendo und weit darüber hinaus. Das ist Gemeinschaft. Das ist Sangha. Das ist unser Juwel.

Gassho, Juen

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